
NRW, 06.06.2011 15:09 Uhr
Dr. Gotthard Scheja, Leiter des Umweltbüros der Stadt Arnsberg, war sachkundiger Referent einer Informationsveranstaltung zum Thema Ruhrrenaturierung, die die SGV-Abteilung Neheim unter der Leitung ihrer Naturschutzwartin Petra Trompeter und in Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie angeboten hatte.
Insgesamt 31 interessierte Zuhörer nahm Dr. Scheja mit auf einen kleinen Rundgang entlang der renaturierten Flussabschnitte im Neheimer Binnerfeld.
Er machte den Teilnehmern klar, welche Bedeutung das aufgeweitete Flussbett mit seinen unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten und Wassertiefen für Natur- und Hochwasserschutz hat.
Anhand von Fotos, die vor der Umgestaltung aufgenommen worden waren, konnten sie die Veränderungen sehr gut nachvollziehen.
Der Referent ging auch auf die Finanzierung der Baumaßnahmen ein. Obwohl sie rund 1,1 Millionen Euro gekostet haben, schlagen sie für die Stadt Arnsberg letztlich kostenneutral zu Buche. Denn das Land NRW gewährt Zuschüsse in Höhe von 80 Prozent aus der Abwasserabgabe, während die Stadt ihren Eigenanteil als Ausgleichsmaßnahme (Öko-Punkte) für diverse Bauaktivitäten verrechnen kann.
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